Eins der Dinge, die in der Musikproduktion von entscheidender Bedeutung sind, ist die Fähigkeit redigieren zu können. Also alles zu verwerfen, was den Song oder Track nicht verbessert, unabhängig davon, wie lange Du an dem Part gesessen hast. Die Sounds und Ideen an sich sind vielleicht großartig, aber sie passen einfach nicht. Wenn Du es schwer findest, Dich von ihnen zu trennen, habe ich hier ein paar Tipps, die es Dir beim nächsten Mal wesentlich einfacher machen könnten.

Treasure

Drück nicht jetzt schon auf Löschen. Es gibt keine Notwendigkeit, diese Ideen für immer zu verwerfen. Was nicht in diesen Track passt, könnte perfekt für den nächsten sein. Ein Loop, der in diesem Song schief klingt, könnte ein guter Ausgangspunkt für etwas neues sein.

Als Presets speichern

In Ableton Live ist es total einfach, diese kleinen Ideen zu speichern. Wenn es sich um ein MIDI-Instrument oder Instrument Rack handelt, für das Du Stunden verwendet hast, um den Sound genau richtig hinzukriegen, um dann zu merken, dass es nicht das Richtige für Deine aktuelle Produktion ist, kannst Du es als Preset speichern.

 

Als Live Clips Speichern

Jeglich individuellen Audio-Samples oder MIDI-Clips können in Live Clips gespeichert werden, die noch den zusätzlichen Vorteil haben, dass alle Einstellungen des Clips, der Spur, auf der er sich befindet, sowie die darauf enthaltenen Geräte gespeichert und neu erstellt werden, wenn sie in ein Live Set gezogen werden.

 

Als Live Set speichern

Natürlich kann alles, was mehrere Spuren umfasst, als neues Live Set gespeichert werden.

 

Wenn Du kontinuierlich Deine Ideen speicherst und sie alle in Deiner User Library organisiert hast, hast Du viele Schnipsel für später. Das nächste Mal, wenn Du einen kreativen Tiefpunkt hast und Dir nichts einfällt, wirst Du eine gute Auswahl an Clips und Presets haben, um loslegen zu können.

Denk dran, der Schund eines Tracks ist der Schatz eines anderen. ;)