Christian Kleine, Max for Live Entwickler bei Ableton, Musiker und Liebhaber analoger Synthesizer hat gerade sein neues Album namens "Shipbuilding" veröffentlicht. Es macht nur Sinn, das es mit einem Max for Live Synth namens "Tide" gebündelt kommt. Sowohl "Shipbuilding" als auch "Tide", ein 8-stimmiger Synthesizer, wurden während der langen und sehr dunklen Berlin Winternächte 2012/2013 erschaffen.

Die wichtigsten Features von "Tide":

  • 4 Oszillatoren - jeder Oszillator hat einige spezielle Funktionen
  • Moog Ladder-style Tiefpassfilter
  • 2 LFOs mit verschiedenen Wellenformen + jeweils ein weiterer LFO für OSC1 und OSC2
  • Modulations-Hüllkurve mit positiven und negativen Werten
  • Ring Modulation
  • Frequency Modulation
  • Fenster zum Entwerfen von Wellenformen
  • Individuelles Zeichnen von Wellenformen
  • und mehr ...

Sieh Dir das Video-Tutorial für "Tide" an:

Während Christian's Vorgängeralbum "Ilusion" von Kritikern als stoisch und nüchtern bezeichnet wurde wegen seiner präzisen Drumcomputer-Rhythmen, hat sein viertes Soloalbum "Shipbuilding" eine neuentdeckte Verspieltheit in sich. Es enthält 10 schöne elektronischen Tracks, die alle seinen typischen warmen analogen Sound aus Synthesizern, Gitarre und anderen akustischen Instrumenten in sich tragen. Trotz ihrer Enstehung an dunklen Wintertagen, oder vielleicht gerade deswegen, haben die Songs oft einen traumhaften Charakter und eine Leichtigkeit, es sei denn, ein schwerer Hip Hop Beat setzt ein. Meine Favoriten sind "Centre Dust", "Shore", "Trickery" and "If Yes How".

Hör Dir Christian Kleine's "Shipbuilding" an:

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