Ableton Live 9.1 ist nun endlich erhältlich und bringt uns den lang erwarteten Dual-Monitor-Support, einen melodischen Step-Sequenzer für Push und vieles mehr. Hier sind die Verbesserungen der Features in Live sowie die Veränderungen für Push aufgelistet. Es wurden auch jede Menge Bugs gefixt.

Wie es scheint, muss das Update (zumindest momentan) manuell gemacht werden. Dazu braucht ihr euch nur in eurer Benutzerkonto auf Ableton's Website einloggen, wo ihr es dann herunterladen könnt.

Edit: Ableton haben dies gerade bestätigt. Da war ich wohl mal schneller mit dem Posten als sie.

Live 9.1

Verbesserungen und Änderungen von Features

  • Dual-Monitor-Unterstützung hinzugefügt.
  • Beim Export von Audio wird nun die Sample-Rate-Konvertierung unter Verwendung der hochwertigen SoX Resampler Library benutzt, was zu einer höheren Qualität beim Rendern auf eine niedrigere Abtastrate führt.
  • Live nutzt jetzt mehrere CPU-Kerne beim Exportieren von Audio und der Normalisierungs-Prozess ist schneller als zuvor.
  • Beim Exportieren von Audio-Dateien aus Live mit der Option "Analyse-Datei erzeugen" aktiviert , speichert Live nun Warp-Marker mit der .asd -Datei, so dass Informationen über  das ursprüngliche Tempo und Tempowechsel korrekt wiederverwendet werden, wenn die Audio-Datei in den Live später re-importiert wird.
  • Der "Audio/Video exportieren" Export-Dialog wurde verbessert.
    • Es zeigt nun die gleichen Optionen, egal ob von Session- oder Arrangement-Ansicht gestartet.
    • Einige der Export-Einstellungen wurden umgruppiert , um eine bessere Übersicht zu gewährleisten.
    • "Alle Spuren" auf " Einzelne Spuren" wurde im " Gerenderte Spur" Menü umbenannt.
    • Der Export-Dialog zeigt nun Informationen über die Quell- und Ziel-Sample-Rate.
  • Das " Zuletzt benutzte Sets öffnen" Menü hat jetzt eine "Liste löschen" und "Nicht verfügbare Sets entfernen"-Option.
  • Der Menüpunkt "Live-Set schließen" wurde umbenannt in "Fenster schließen" . Es schließt nun jedes zweite Fenster, das geöffnet ist. Wenn kein zweites Fenster geöffnet ist, macht es gar nichts.
  • Die Audio-Puffergröße wird nun auf Werte, die ein Vielfaches von Zwei sind, beschränkt. Windows-Benutzer sollten beachten, dass nicht alle ASIO-Treiber dies unterstützen und möglicherweise immer noch andere Werte erlauben. Dies kann zu einer höheren CPU-Auslastung und höheren Latenzzeiten führen. Ableton empfiehlt , immer Vielfaches von Zwei als Puffer-Größen zu verwenden, d.h. 64, 128, 256, 512, ... Samples.
  • Optimierte Standard-Presets für Auto Filter , EQ Eight, Saturator, Tension, Simpler, Sampler, Analog, Operator, Electric.
  • 10 neue Simpler -Presets zur Core Library hinzugefügt.
  • Aktualisierte Handbücher, Kurse, Info-Texte und Übersetzungen.
  • Kleinere Verbesserungen für das Senden von Nutzungsdaten.
  • Beim Erstellen einer neuen Spur durch Hineinziehen eines Instrument hat Live bisher den zuletzt gewählten Clip ausgewählt. Nun bewegt sich die Auswahl zum Clip-Slot, der mit dem Fadenkreuz  in der Session-Ansicht übereinstimmt.

Ste Sequencing Notes & Chords

Änderungen für Push

  • Firmware auf Version 1.13 aktualisiert. Live wird ein Dialogfeld beim Start anzeigen, wenn eine neue Push-Firmware verfügbar ist. Detaillierte Update-Anleitung und ein Changelog gibt es in einem separaten Knowledge Base-Artikel.
  • Melodic Step Sequencer Modus hinzugefügt.
  • Parameter-Automation auf dem ausgewählten Schritt im Step-Sequenzer ist nun möglich.
  • Push's Display zeigt nun automatisierte Parameter sowie überschriebene Automation.
  • Step Sequencer-Modus ist jetzt auch für Drum Racks verfügbar, die innerhalb von Instrument Racks verschachtelt sind.
  • Weniger Kraft erforderlich, um Schritte in den Step-Sequenzer und Loops im Loop-Selector zu setzen.
  • Verbessertes Verhalten und das Farbschema für die Loop-Selector in den Step-Sequenzern.
  • Auto-Follow-Modus ist jetzt deaktiviert, wenn neue Clips durch den ersten Schritt im Step-Sequenzer erzeugt werden.
  • Bei der Navigation zwischen verschiedenen Clips , merkt sich Push nun, welche "Seite" eines Step-Sequenzers in jedem Clip ausgewählt  wurde und zeigt diese beim Wiederauswählen eines Clips.
  • Bei einem gedrückt gehaltenem Schritt im Step-Sequenzer kann die Länge der MIDI-Noten in Schritten (grob) und in Prozent (fein) eingestellt werden. Die Länge der bearbeiteten Note wird auch auf der Tasten-Matrix reflektiert.
  • Alle Noten der gleichen Tonhöhe innerhalb eines Loops können gelöscht werden, indem man auf die Schaltfläche Delete gedrückt hält und anschließend das jeweiligen Pad drückt. Dies funktioniert im Notes-Modus und auch für spielbare Drum-Pads.
  • Die "Fixed Length"-Einstellung wird jetzt beim Anlegen eines neuen Clips beachtet, wenn Schritte zu einem (leeren) Step-Sequenzer hinzugefügt werden.
  • Beim Aktivieren des "Scales"-Modus kann man mit den ersten Encoder durch die verfügbaren Tonleitern blättern.
  • Push's Display zeigt nun eine kurze Nachricht, wenn die Undo/Redo-Taste benutzt wird.
  • Der zweite Fußschalter-Eingang erlaubt es nun, Clip-Aufnahmen steuern: Ein einfaches Antippen löst Push's Aufnahme-Taste aus. Ein Doppel-Tap  löst die Schaltfläche "Neu" aus.
  • Clips in Gruppen-Spuren wurden nicht auf die Pad-Raster Session-Modus angezeigt.
  • Beim Erstellen eines neuen Clips, während sich Push im Session-Modus befindet, wurde ein Update der Farbe eines Clips nicht auf Push reflektiertt.
  • Die Abspielposition konnte manchmal den ersten Schritt überspringen, wenn Auto-Follow aktiviert war.
  • Die Abspielposition konnte manchmal für eine kurze Zeit feststecken oder Beats überspringen beim Wechsel der Auflösung des Step-Sequenzers.
  • Wenn die Startmarkierung eines Clips auf eine negativen Zeit eingestellt wurde , z. B. -2.1.1 , war es nicht möglich, die Looplänge in einen negativen Zeitbereich zu bewegen.
  • Audio- oder MIDI-Spuren (mit ihren MIDI-Eingang auf etwas anderes als Push eingestellt) wurden bei der Auswahl von Spuren mit Push aus dem Aufnahme-Modus genommen, unabhängig von den Einstellungen der Exklusiv-Schaltung.
  • Live konnte abstürzen, wenn Overdubs der Automation auf einer Return-Spur mit Push gemacht wurden.
  • Live konnte abstürzen, wenn ein Max for Live Gerät während des Berührens/Loslassens eines Encoders auf Push neu gemappt wurde.

Step Automation for Notes & Chords